Glauben. Blandine, bitte für uns!

Blandine Merten hat nachweislich während ihres Lebens kein Wunder gewirkt und wirkt doch selbst wie ein Wunder: Krankheiten, Sorgen, Finanzprobleme – für alles wird die 1918 gestorbene Ordensschwester angerufen. Tausende Pilger kommen noch immer jedes Jahr zu ihrem Grab auf dem Trierer Friedhof St. Paulin und bitten sie um Hilfe. 1985 hörte eine schwer an Krebs erkrankte Schwester eines anderen Ordens in Österreich von Blandine, legte eine Reliquie auf und wurde geheilt. Dies galt als Anlass, um Blandine Merten 1987 selig zu sprechen. In Trier und der Region ist sie längst unsterblich und ihr Name vielen Menschen bekannt: eine Schule wurde nach ihr benannt, es gibt ein Blandine-Merten-Archiv, ein Blandine-Merten-Ordenshaus und eine Blandine-Merten-Kapelle. Doch warum wurde die Ordensschwester, die selbst schwer an Tuberkulose litt, zur Hoffnung bei Hoffnungslosigkeit? Und warum hält sich ihr Ruf auch noch 100 Jahre nach ihrem Tod?