Glauben. Auf der Suche nach dem Weltgewissen
In Zeiten der Krise scheiden sich die Geister. „Jetzt müssen wir umso mehr Solidarität üben und die Probleme gemeinsam anpacken“, sagen die einen. „Hauptsache mir geht es gut, sollen doch diejenigen die Suppe auslöffeln, die sie eingebrockt haben“, meinen die anderen. Aber wer sind die Schuldigen? Wer übernimmt Verantwortung? Lässt sich angesichts der Krise die Idee vom „Weltethos“ aufrechterhalten, an dem alle Menschen auch unabhängig von ihrer kulturellen und sozialen Herkunft ihr Handeln messen? Gibt es so etwas wie ein „Weltgewissen“, das sich regt, wenn nach Handlungsalternativen gesucht wird?
