GEO Reportage. Hamburg – Welthafen mit schwimmender Kirche

Mitten im Trubel des Hamburger Hafens gibt es ein echtes Kleinod: die Flussschifferkirche, eine schwimmende Kirche. Ein «Seelenhafen» sozusagen, an dem Menschen mit ihren Sorgen und Nöten andocken können – und der dank der Ideen und der Tatkraft eines neuen Diakons in Zukunft wieder ein besonderer Treffpunkt werden soll. Inmitten der historischen Speicherstadt ankert mit der Flussschifferkirche eine Insel der Ruhe. Die Idee entstand vor rund 150 Jahren auf Initiative des evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern und einiger christlicher Missionare, die sich um die Binnenschiffer im Hafen kümmerten, als Ergänzung zur Arbeit der Seemannsmissionen für die Hochsee-Matrosen aus aller Welt. 1952 wurde ein ehemaliges Transportschiff zur schwimmenden Kirche umgebaut. Ein Förderverein ist für die «Flusi» verantwortlich, wie sie liebevoll genannt wird