Geld versetzt Berge

In den österreichischen Alpen entstehen immer mehr Luxusimmobilien für Reiche – die besten Lagen werden verbaut. Ein Ferienhaus oder ein Chalet in den österreichischen Alpen steht vor allem bei reichen EU-Bürgern hoch im Kurs. Aber nicht um dort länger zu verweilen, sondern als gewinnbringende Investition. Dort berichten Menschen von einer Zweiklassengesellschaft. Von mächtigen Investoren und Immobilienentwicklern, denen Bauprojekte schnell einmal genehmigt werden, während man als einfacher Mensch auf der Strecke bleibe. Und wenn man Kritik an dem System übe, hätte man mit negativen Folgen zu rechnen. Obwohl das Limit an Zweitwohnsitzen in vielen österreichischen Gemeinden längst überschritten ist, wird vor allem in der Nähe von Skigebieten – an den begehrten Sonnenseiten – massiv gebaut. Eine Luxusanlage nach der anderen entsteht. Die schönsten Lagen der Orte werden verbaut. Oft direkt an hochsensiblen Naturschutzgebieten. Die Politik steht dem grassierenden Luxusimmobilien-Boom weitgehend untätig gegenüber …