Gefangen im Kreml
Als 1917 die Russische Revolution die Frauen als gleichberechtigt erklärt, gilt die Sowjetunion als das fortschrittlichste Land der Welt. Frauen dürfen nun wählen, studieren und in die Politik gehen. Allen voran Nadeschda Krupskaja, die Ehefrau und politische Mitstreiterin des Revolutionsführers Lenin. Doch mit Stalin verschwinden die Frauen im Kreml von der Bildfläche. Verordnet wird ihnen ein Leben zu Hause, sogar das Ergreifen eines Berufs wird ihnen verboten. Zu diesen Frauen gehören auch Nina Petrowna, Lebensgefährtin von Nikita Chruschtschow und Viktoria Breschnewa, Ehefrau von Leonid Breschnew. Beide gaben zugunsten der Karriere ihrer Männer den Beruf auf. Kremlfrauen, die sich im Kreml diesen Regeln nicht fügen, riskieren ihr Leben
