Gangsterläufer

Yehya ist 14 Jahre alt, als der Filmemacher Christian Stahl ihn in Berlin-Neukölln kennenlernt. Der Junge ist Sohn einer palästinensischen Flüchtlingsfamilie aus dem Libanon. Er ist ein guter Schüler, wirkt höflich und gut erzogen. Aber Yehya selbst hält sich für den «Boss von der Sonnenallee», und für die Behörden ist er im Alter von 17 Jahren bereits ein «Intensivstraftäter». Der Dokumentarfilm (D 2011) zeichnet das Porträt eines zerrissenen Jugendlichen, der seine gesellschaftliche Realität scharf analysieren kann, dem es aber nicht gelingt, aus seiner Rolle herauszutreten