Freistatt
Sommer, 1968: Der Wind der Veränderung ist in den norddeutschen Kleinstädten höchstens als Brise zu spüren. Mit Aufmüpfigkeit begegnet der 14-jährige Wolfgang (Louis Hofmann) seinem Alltag, seiner Mutter und vor allem seinem Stiefvater. Von ihm wird er in die kirchliche Fürsorgeanstalt Freistatt, ein Heim für Schwererziehbare, abgeschoben. Verschlossene Türen, vergitterte Fenster und militärischer Drill sind allgegenwärtig. Doch Wolfgang gibt seine Sehnsucht nach Freiheit nicht auf. Der Spielfilm (DE 2014) von Marc Brummund beruht auf wahren Begebenheiten und verleiht den unzähligen Kindern eine Stimme, die in staatlichen und kirchlichen Heimen seelisch und körperlich misshandelt wurden
