Frauen debattieren über Nationalismus, Krisen und Konflikte

(medientipp) Wurde beim Zerfall des ehemaligen Jugoslawien ein aggressiver Nationalismus bemüht, um Machtverhältnisse zu festigen, so legitimiert der so genannte „Krieg gegen den Terrorismus“ die hegemonialen Ansprüche im Nahen Osten. Solche Gewalt erzeugende Situationen gehen oft mit dem Ausschluss von Frauen aus den öffentlichen politischen Debatten einher. Trotzdem engagieren sich viele Frauen in Friedensinitiativen und lassen sich nicht vom herrschenden Diskurs ausgrenzen. Die Redaktion der Zeitschrift „Olympe“, Feministische Arbeitshefte zur Politik, und die Organisation „Piazzas“, öffentliche Debatten zur politischen Aktualität, organisieren die Tagung „Zwischentöne – Frauen debattieren über Nationalismus, Krisen und Konflikte“. Dazu eingeladen sind Frauen aus verschiedenen Konfliktregionen, unter anderen die Professorin und Friedensaktivistin Sumaya Farhat-Naser, die im Jahr 2000 für ihre Dialogsbemühungen zwischen Frauen und Jugendlichen in Palästina und Israel den Augsburger Friedenspreis erhalten hat.

Die Tagung kostet Fr. 80.- inkl. Mittagessen. Um Anmeldung wird gebeten bis am 10. April.

Zeit: Samstag, 20. April, 10.00 bis 18.00 Uhr
Ort: RomeroHaus Luzern
Information und Anmeldung: Tagungssekretariat RomeroHaus, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern, Telefon +41 (0)41 375 72 72, Fax: +41 (0)41 375 72 75, E-Mail: info@romerohaus.ch, Internet: http://www.romerohaus.ch