Feature. Wie geht’s Kuba?

Westliche Regierungsdelegationen und Unternehmen geben sich in Havanna die Klinke in die Hand. Der Kuba-Tourismus boomt: Die Insel erleben, solange sie noch den bizarren Charme der Karibik unter kommunistischer Herrschaft ausstrahlt. Von «Öffnung» und «Transformation» ist in westlichen, von «Aktualisierung des kubanischen Modells» in den kubanischen Medien die Rede. 47 Jahre lang hatte Fidel Castro Kuba mit harter Hand regiert. «Sozialismus oder Tod», die Parole der Revolution von 1959, war sein Motto. Seit Fidel Castro 2006 die Amtsgeschäfte seinem jüngeren Bruder übertragen hat, ist die Karibikinsel im Umbruch. Raúl Castro, der im April 2018 zurücktreten will, hat die Annäherung an die USA befördert und marktwirtschaftliche Reformen eingeleitet. Wie wirkt sich der Wandel auf das Leben der Menschen aus?