Evangelische Perspektiven. Arbeit 4.0 – Mensch versus Maschine

Anstelle eines Psychotherapeuten hilft eine Smartphone-App in Seelenkrisen. Den Online-Artikel hat selbstverständlich ein Computer verfasst. Und in der medizinischen Sprechstunde fragt ein Chatbot die Symptome ab. Die Bestellung vom Onlineshopping wird per Drohne vor der Tür abgeworfen. Und spendet in der Kirche vielleicht schon bald statt dem Pfarrer ein Roboter den Segen? Künstliche Intelligenz gewinnt in immer mehr Berufs- und Arbeitsfeldern an Bedeutung. Sie übernimmt Aufgaben von Fachkräften, die dafür ursprünglich eine Ausbildung oder ein Studium absolviert haben. Wird Künstliche Intelligenz den Menschen in der Arbeitswelt irgendwann verdrängen? Der Evolutionstheorie von Charles Darwin zufolge setzt sich derjenige durch, der sich am besten an seine Umwelt anpasst. Gelingt es dem Menschen, sich in der Arbeitswelt zu behaupten oder droht ihm die Bedeutungslosigkeit, weil Maschinen seine Aufgaben besser, schneller und effizienter erledigen? Welche Fähigkeiten sind im Berufsalltag der Zukunft entscheidend – Effizienz und Schnelligkeit oder Empathiefähigkeit und Intuition?