Evangelische Perspektiven an Allerheiligen. Nach dem Tod: Leben?

Ist es nichts weiter als ein Kinderglaube, dass die Seele unsterblich ist? Ist es nur eine Flucht aus der Trauer, zu glauben, dass Tote auferstehen und ein Jenseits auf sie wartet? Ist jeder Glaube mit seinen Versprechungen für ein Leben nach dem Leben nichts weiter als eine Erfindung der Menschen, die nicht klar kommen mit der Endgültigkeit des Todes? Oder ist es die tiefste Wahrheit, die die Religionen kennen? Es sind alte Fragen. Doch jeder stellt sie neu, nachdem ein geliebter Mensch gestorben ist. Sie verweben sich mit den Erinnerungen, die in dieser Phase besonders intensiv sind. Die Autorin fragt unter dem Eindruck des Todes ihres eigenen Vaters Gläubige und Ungläubige nach ihren Vorstellungen vom Jenseits–- und damit auch immer vom Diesseits