Evangelische Perspektiven. Mythos Theologiestudium
Jeden Tag beten, kein Sex vor der Ehe und Alkohol gibt’s nur beim Abendmahl – so sieht das Leben von Theologie-Studierenden aus – oder!? Ausserdem sind Theologie-Studierende schlechtangezogene, schüchterne Bücherwürmer und eher konservativ: solche Klischees haben Münchner Studis beim Stichwort «Theologie-Student» im Kopf. Die krasseste Reaktion bekam der Theologie-Student Vinzenz auf einer Party zu hören: «Der meinte, er würde sich lieber die Pulsadern durchschneiden, als Theologie zu studieren.» Woher kommen solche Vorurteile und wie ist das Studium der Evangelischen Theologie wirklich? Und wie sind die jungen Leute, die sich für dieses Fach entscheiden drauf? Vinzenz und einige seiner Mitstudierenden nehmen uns mit in ihren Uni-Alltag. Dabei wird schnell klar: Schüchtern ist Vinzenz nicht: Neben Pfarrer, hätte er sich auch gut vorstellen können Schauspieler zu werden – keine schlechte Voraussetzung, wenn man später als Pfarrer vor einer (im besten Fall!) grossen Gemeinde predigen soll. In die Kirche gehen übrigens auch Theologie-Studierende nicht jeden Sonntag
