Essay. Die Zukunft gehört dem Spieler
Dem spielenden Menschen verdanken wir Kultur, Kreativität und Lebensfreude. Erst als das 19. Jahrhundert die Religion der Arbeit predigte, haben wir das vergessen. Die Bewegung der «Gamification» versucht nun, die Grenze zwischen Spielwelt und Alltagswirklichkeit zu verwischen. Man versucht, reale Probleme zu lösen, indem man sie in Spiele verwandelt. Nach dem 19. Jahrhundert des homo oeconomicus und dem 20. Jahrhundert des homo sociologicus treten wir jetzt ins Jahrhundert des Spielers ein: homo ludens 2.0
