Einladung der Filmcoopi für kirchliche MitarbeiterInnen

(medientipp) Am 13. Januar 2005 startet in den Schweizer Kinos „Der neunte Tag“. Der Filmverleih Filmcoopi bietet für interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeskirchen spezielle Vorführungen an, um den Film frühzeitig im Dezember oder Anfang Januar zu sichten. Geschlossene Vorführungen sind in Bern, Chur, Luzern und St. Gallen vorgesehen, doch finden diese nur bei genügend Anmeldungen statt. Für Interessierte aus dem Raum Zürich ist ein Zugang zur Pressevorführung vom 26. November, um 9.30 Uhr möglich.

Kontakt und Anmeldung (15. bis 25. November): Filmcoopi Zürich, Trudi Lutz, Telefon: ++41 (0)1 448 44 22, E-Mail: mailto:tl@filmcoopi.ch, Internet:http://www.filmcoopi.ch

Zum Film:
„Der neunte Tag“ von Volker Schlöndorff ist ein ausgesprochen moralischer Film. Für die Situation der katholischen Geistlichen im Konzentrationslager Dachau hat der Regisseur eine adäquate Form gefunden, die sich respektvoll dem Leiden nähert und diese Darstellung als subjektive Wahrnehmung der Hauptfigur Abbé Henri Kremer zu erkennen gibt. Dieser wird für neun Tage aus dem Konzentrationslager entlassen, um in seiner Heimatstadt den Bischof von Luxemburg von einer Kooperation mit dem Nationalsozialistischen Regime zu überzeugen. In einem eindrücklichen Kammerspiel erweist sich die Beharrlichkeit des Abbé, der Versuchung zu wiederstehen. Er gibt seinen Standpunkt nicht auf, auch wenn die Sicherheit seiner Familie auf dem Spiel steht.
„Der neunte Tag“ zeigt die schwierige Situation der katholischen Kirche zwischen Machtpolitik und eigenem moralischem Anspruch, eine Situation die für alle Kirchen unter dem NS Regime gültig war. Die herausragenden schauspielerischen Leistungen von Ulrich Matthes, August Diehl und Bibiana Beglau machen den Film zu einem nachhaltigen Erlebnis, das zur Auseinandersetzung auffordert.

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