Ein Traum von Amerika

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte eines wirtschaftlichen Scheiterns: 1955 wanderte Wulf Lebrecht von Hessen ins nordamerikanische Idaho aus. Dort errichtete er – im Aufbaugeist der 50er und 60er Jahre – einen Farmbetrieb, nahezu lediglich aus Muskelkraft und eisernem Willen. Heute steht er vor den Trümmern seines Lebenswerks: Eine in der zweiten Hälfte der 90er Jahre einsetzende Fusionswelle im Nahrungsmittelhandel und die globalisierte Absatzpolitik der Nahrungsmittelindustrie haben die Agrar-Preise in den USA ruiniert und den Farmern ihre Existenzgrundlage genommen