Ein Mann wird gejagt (The Chase)
Tarl, ein ödes Kaff im staubtrockenen Texas. Unumschränkter Herrscher über diese Einöde ist der reiche Öl- und Rinderbaron Val Rogers (E. G. Marshall). Er hat seine ganz besonderen Vorstellungen von Recht und Ordnung und nimmt das Gesetz auch gern in die eigenen Hände. Sheriff Calder (Marlon Brando), der tatsächlich für Recht und Ordnung einzutreten versucht, hat damit so seine Probleme. Und obwohl Calder grossen Wert auf seine Unbestechlichkeit legt, hält man ihn für den Erfüllungsgehilfen des lokalen Ölbosses. Alles ändert sich mit der Nachricht, dass der wegen einer Lappalie verurteilte lokale Bösewicht Reeves (Robert Redford) aus dem Gefängnis ausgebrochen und auf dem Weg in seine Heimatstadt ist. Die Leute wollen den Jungen lieber tot als lebendig sehen. Eine grausame Menschenjagd beginnt. Doch Sheriff Calder stellt sich gegen den rasenden Mob. Arthur Penn zeigt in «The Chase» (US 1966) eindrücklich die Zerrissenheit zwischen Ordnung und gewaltbereiter Destruktion
