Ein Franziskus von heute

Vor elf Jahren hat Biagio Conte, Sohn eines mittelständischen Bauunternehmers in Palermo, alles aufgegeben, was bis dahin für ihn zählte: Wohlstand, Vergnügen, Karriere. Als ihm sein Vater die Leitung des Familienbetriebs übergab, lernte er das wahre Gesicht seiner Stadt kennen: Armut, Gewalt, Korruption. Er war erschüttert, weil der Staat nichts gegen das Elend der Armen tut, verliess bei Nacht und Nebel seine Heimatstadt und fasste auf einer mehrmonatigen Wanderschaft den Entschluss, nur noch für die Ärmsten zu leben. Heute sind Biagio Conte und seine „Missione della Speranza e Carità – Mission der Hoffnung und Nächstenliebe“, nicht mehr aus der sizilianischen Hauptstadt wegzudenken