Edvard Munch – Liebe, Tod und Leben

Wer kennt es nicht, das berühmteste Gemälde des norwegischen Künstlers Edvard Munch: «Der Schrei» – hier ist der Fjord seiner Heimat grell gefärbt, bedrohlich – und wird so zum Abbild der panischen Existenzangst der Figur im Vordergrund. «Der Schrei» gilt als das erste expressionistische Bild, Munch wird zum Mitbegründer des Expressionismus. Die eigene Existenz diente dem Maler als Hauptquelle für sein Werk, seine Bildthemen drücken menschliche Grunderfahrungen aus: Einsamkeit, Verzweiflung, Eifersucht, Liebe, Angst und Tod. Von den Orten seiner Kindheit und Jugend in Norwegen ausgehend, folgt die Filmautorin den Spuren des Künstlers auf seiner Wanderschaft durch die europäischen Kunstmetropolen der Zeit. Die Autorin zeichnet einfühlsam Munchs künstlerischen und privaten Werdegang nach, der ihn schliesslich wieder in die geliebte Heimat zurückbrachte. Nur durch seine Malerei konnte Edvard Munch seine Gefühle bewältigen und sich das Leben und seine Bedeutung erklären