Eden für jeden
Nelly (Steffi Friis), eine Studentin und Busfahrerin im Nebenberuf, wohnt zusammen mit ihrer leicht dementen Oma Rose-Marie (Heidi Diggelmann). Rose-Marie zieht es aber in ihre Schrebergartenparzelle und zum wiederholten Mal büxt sie aus. Ihre Oma in ein Heim zu stecken, kommt für Nelly nicht in Frage. Und weil die beiden sowieso bald aus ihrer Wohnung geworfen werden sollen, will Nelly mit Rose-Marie ins alte Schrebergartenhäuschen ziehen. Dies ist gemäss Schrebergartenverordnung jedoch verboten – und der resolute Schrebergartenpräsident Franco (Pablo Aguilar) versteht diesbezüglich keinen Spass. Das stört die freche Nelly überhaupt nicht und gemeinsam mit dem Musiker Paolo Cesar (Marc Sway), mischt sie den Schrebergarten auf, um die Verordnung zu ändern. Im multikulturellen Mikrokosmos wird gezeigt, wie diverse Nationalitäten ein Stück Heimat im Garten finden. Nach dem preisgekrönten Dokumentarfilm von Mano Khalil «Unser Garten Eden», erzählt Rolf Lyssys «Eden für jeden» (CH 2020) ein amüsantes Stück Schweiz und seine multikulturelle Diversität
