Drei schräge Vögel
Die Hörner unter dem Hut, den Pferdefuss im steif gebügelten Hosenbein versteckt, besucht der Teufel die Welt. Er freut sich, dass die Jagd nach immer mehr Geld die Menschen umtreibt und unglücklich macht. Zu seinem eigenen Vergnügen will er ein weiteres Exempel statuieren: Vor den Landstreichern Barbarossa, Dürst und Clown, die sich als Lebenskünstler auf einer Parkbank sonnen, lässt der Teufel eine Geldbörse fallen. Überdies sucht er sie im Traum heim. Er nennt ihnen die Glückszahl, mit der sie beim Roulette in Konstanz reich werden können. Von Geldgier gepackt, fahren die drei ins Spielcasino an den Bodensee, wo der clevere Barbarossa seine beiden Freunde übers Ohr haut. Mit dem gewonnenen Geld setzt sich der Gauner ins sonnige Tessin ab, doch Dürst und Clown heften sich an seine Fersen. In Lugano angekommen, erhalten die drei kauzigen Gesellen die einmalige Chance, über Habgier und Egoismus hinauszuwachsen und dem Teufel ein Schnippchen zu schlagen
