Drei Farben: Blau
Als Julie (Juliette Binoche) ihren Mann (Hugues Quester) und ihre Tochter bei einem Autounfall verliert, verkauft sie das Landhaus der Familie und zieht in eine kleine Pariser Wohnung. Nach dem herben Schicksalsschlag lebt sie dort allein und zurückgezogen und versucht, sich von der Vergangenheit zu lösen. Doch die Flucht ist nicht von langer Dauer, denn eine Musikjournalistin äussert den Verdacht, Julie habe in Wirklichkeit das berühmte Werk ihres Mannes komponiert. Patrices Assistent Olivier (Benoît Régent), der Julie schon seit langer Zeit liebt, beschliesst, das unvollendete Konzert zum Abschluss zu bringen. Damit gelingt es ihm, Julie aus der Isolation zu verhelfen – und ihre Liebe zu gewinnen. Krzysztof Kieslowskis Trilogie «Drei Farben» (FR/PL/CH 1993–1994) thematisiert die Farben der französischen Nationalflagge, der Trikolore, und widmet sich deren symbolischer Bedeutung und der damit verbundenen Ideen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit
