Dox: Die Siedler der Westbank
Drei jüdische Schüler werden nahe der Siedlung Gush Etzion entführt und ermordet aufgefunden. Wenig später liegt Gaza in Schutt und Asche, sind über 2’000 Palästinenser tot. Dann weitet Israel die Siedlungen aus: 400 Hektar zwischen Jerusalem und Hebron wurden zu «Staatsland» erklärt. In diesem Gebiet liegt der Siedlungsblock Gush Etzion, 18 kleinere und grössere Siedlungen, die bislang nicht zusammenhängen. Aber wenn hier Tausende weitere Siedler heimisch würden, entstünde ein geschlossenes Siedlungsgebiet. Auf der Fläche sollte eigentlich ein Teil eines unabhängigen palästinensischen Staates entstehen, über den seit Jahrzehnten erfolglos verhandelt wird. Doch wer sind diese Siedler eigentlich? Shimon Dotans Recherchen zeigen, dass es immer engere Beziehungen zu religiösen Juden in Europa und den USA gibt und zu Evangelikalen in der ganzen Welt. Wie kein Filmemacher zuvor öffnet er die Welt der Siedlungen und zeigt auf, welche Veränderungen diese in der palästinensischen und der israelischen Gesellschaft ausgelöst haben
