Doppelpunkt. Iris von Roten – eine unbequeme Vordenkerin
Am vergangenen 2. April wäre die bekannteste und umstrittenste Frauenrechtlerin der Schweiz Iris von Roten 100 Jahre alt geworden. Viele ihrer damaligen Forderungen sind auch heute noch von Bedeutung. Ihre nach wie vor aktuellen feministischen Anliegen überforderten in den späten 1950er Jahren selbst progressive Frauen und trieben Iris von Roten weitgehend in die Isolation. «Ich wollte ein Fenster aufstossen. Frische Luft sollte das dumpfe Gelass füllen, in welches die Männerherrschaft die Frauen pferchte», sagte die aus gutbürgerlichem Haus stammende Juristin damals. In der Sendung «Doppelpunkt» äussert sich nicht nur die Historikerin Hortensia von Roten, Tochter der bekannten Frauenrechtlerin, auch jüngere und ältere Politikerinnen sowie ein Psychologe kommen zu Wort
