Doku Soap „Kinderspital“

Nun hat auch das Schweizer Fernsehen DRS die „Doku Soaps“ entdeckt. Nach den Beiträgen aus England, Amerika, Deutschland und Frankreich (vgl. ZOOM tip 11/99) gibt es ab dem 5. September auch hierzulande die „Geschichten, die das Leben schrieb“ zu sehen. Realisiert werden sie von den Dokumentarfilmteams des Schweizer Fernsehens, mit dabei sind etwa Marianne Pletscher, Helen Stehli Pfister und Felix Karrer. Gedreht wird im Zürcher Kinderspital. Im Mittelpunkt stehen die kleinen Patientinnen und Patienten mit ihren Eltern, ihre Ängste, Schmerzen, Wünsche und Hoffnungen. Es geht aber auch um das gesamte Spitalpersonal und seine Arbeit.

Eine „Doku-Soap“ wie sie die Redaktion „DOK“ versteht, ist eine dokumentarische TV-Serie, die Elemente des Dokumentarfilms enthält. Dazu gehören sorgfältige Beobachtung, Respekt gegenüber den Menschen, Verdichtung von erlebter zu gefilmter Realität. Daneben enthält sie Elemente der „Soap Opera“: Sie ist nahe an der Erlebniswelt des Publikums und es stehen einige wenige Menschen mit ihrem Schicksal im Vordergrund. Und nicht zuletzt soll die Spannung von einer Folge zur nächsten aufrecht erhalten werden.

Die fünf Folgen der Doku-Soap „Kinderspital“ werden ab dem 5. September jeweils am Sonntag um 20.00 Uhr auf SF1 ausgestrahlt.