DokThema. Sicherheitskonferenz – wozu?
Die Münchner Sicherheitskonferenz ist höchst umstritten: Die einen sehen darin ein pompöses Treffen von Mächtigen mit der Rüstungsindustrie, das Autokraten hofiert und Kriege fördert. Die anderen ein wichtiges Instrument, um weltweit Konflikte zu entschärfen. Und viele Bürger fragen sich, warum das Gipfel-Spektakel mit Steuergeldern gezahlt und ausgerechnet mitten in der Millionen-Metropole München ausgerichtet wird. Ein unberechenbarer US-Präsident, das immer offensiver an die Weltspitze drängende China, Russlands Putin mit unverhohlenem Drang zur Spaltung des demokratischen Europas, steigende Akzeptanz weltweit für Populisten und Autokraten … Es sind unsichere Zeiten, und die Menschen spüren es. Überall wird aufgerüstet, tun sich neue Krisenherde auf. Eine hochkarätige internationale Konferenz, die sich auf die Weltsicherheit konzentriert, scheint da nötiger denn je. Und doch gibt es viel Zweifel und Proteste. Zwei Tage vor Beginn der 56. Münchner Sicherheitskonferenz konfrontiert «DokThema» prominente Teilnehmer sowie ausgewiesene Kritiker der Münchner Sicherheitskonferenz mit den Fragen der Zuschauer
