DOK. Schatzsuche unter Wasser
Seit die Menschheit zur See fährt, sind ungefähr drei Millionen Schiffe gesunken, viele von ihnen mit Schätzen an Bord, die heute am Meeresgrund liegen. Vor der Küste Kolumbiens etwa wurde das Wrack einer spanischen Galeone geortet, mit Raubgold im Wert von schätzungsweise 17 Milliarden US-Dollar. In den letzten Jahren hat der technologische Fortschritt es ermöglicht, Wracks auch in grossen Tiefen zu orten und deren Ladung zu bergen. So ist eine neue Art von Goldgräbertum entstanden: durch börsenkotierte Firmen mit viel Kapital, die eine Suche vorfinanzieren können, die schnell einmal etliche Millionen kosten kann. Allerdings stellt sich schnell einmal die Frage, wem denn der Schatz gehört? Im Film von Denis Delestrac und Didier Martiny kommen nicht nur die Schatzsucher und ihre Manager vor, sondern auch Unterwasserarchäologen, die Wracks zum Kulturerbe der Menschheit zählen und diese ebenso bewahren möchten wie antike Tempel und andere Relikte früherer Generationen
