DOK. Pornos auf Kinderhandys

Ein Siebtklässler zeigt seinen Freunden auf dem Pausenplatz ein Porno-Video. Dass er sich damit strafbar macht, ist ihm egal. Er wird rasch zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Bald strömen noch mehr Schülerinnen und Schüler herbei, sie wollen wissen, was los ist. So sehen Kinder Bilder, die selbst viele Erwachsene sich lieber nicht zumuten. Wie ein Kind darauf reagiert, ist individuell. Noch gibt es keine Studien zu Langzeitfolgen des frühen Porno-Konsums. Im Gespräch mit Berner Kindern und Jugendlichen zeigt sich aber, dass viele einen sehr klaren Blick auf die Porno-Flut haben. Alle sind sich einig: Jüngere Schülerinnen und Schüler sollten so lange wie möglich vor solchen Bildern bewahrt werden. Wer aber als Jugendlicher ein normales Sozialleben habe, konsumiere Pornos in einem erträglichen Mass und habe keine Probleme. Das bestätigt auch Franz Eidenbenz, der junge Porno-Süchtige therapiert