DOK. Kämpfen für Olympia – Jeannine Gmelin

Zum ersten Mal besucht das Filmteam Jeannine Gmelin Ende 2018. Es ist ein kalter Wintermorgen in Sarnen. Sie trainiert im nationalen Ruderzentrum der Nationalmannschaft. Täglich sind es drei Trainingseinheiten auf dem See, dem Ergometer, dem Velo und im Kraftraum. Ihre Zielstrebigkeit, Ausdauer und Offenheit faszinieren. Alles läuft nach Plan, Gmelin ist im Team eine Leaderfigur, sie will ihre Karriere mit einer Medaille an den Olympischen Spielen 2020 krönen. Ihr Weg dahin ist steinig, schmerzvoll und voller Hindernisse. Auf Triumphe folgen Zweifel und Krisen. Zuerst erreicht Gmelin die Nachricht, dass der Ruderverband ihren Coach Robin Dowell entlässt. Sie ist geschockt und traurig. Sie zweifelt. Um sich perfekt vorzubereiten, reist die Athletin Anfang 2019 nach Australien, wo sie unter ähnlichen klimatischen Bedingungen wie in Tokio trainieren will. Riesige Buschbrände brechen aus. Schliesslich die Nachricht, dass die Olympischen Spiele von Tokio wegen Corona um ein Jahr verschoben werden. Ihr Traum scheint geplatzt …