DOK. Italiens Krisengeneration
Man nennt sie «Mammoni», Muttersöhnchen, Nesthocker. Italien hat viele davon. Doch dahinter verbirgt sich ein ernsthaftes Problem. Denn Italien ist und bleibt ein krisenanfälliges Land. Ein Land, das sich scheinbar endlos in der eigenen Politik verliert. In wenigen Tagen wird wieder einmal gewählt. Vor allem junge Italienerinnen und Italiener sind es leid, sich in ihrem Land abgehängt zu fühlen. Ihr Wunsch ist nicht anmassend: Sie möchten eine gute Arbeitsstelle, eine eigene Wohnung und vielleicht mal eine Familie gründen. Die Auswanderung hat den Stand der 60er und 70er erreicht. Je südlicher, umso grösser der Wunsch: weg von hier
