DOK. Aus heiterem Himmel

Am Morgen des 24. März 2015 stürzte ein Airbus der Fluggesellschaft Germanwings in den französischen Alpen ab. Die Welt geriet für viele Menschen aus den Fugen – vor allem auch als klar wurde, dass der Co-Pilot das Flugzeug absichtlich in die Felsen gesteuert hatte. Plötzlich standen die Einwohnerinnen und Einwohner den Angehörigen der Opfer gegenüber, die angereist waren, um Abschied von ihren Lieben zu nehmen. In seinem ruhigen und nachdenklichen Film lässt Paolo Taggi die Dorfbewohner zu Wort kommen, die angesichts des Unglücks nichts anderes tun konnten, als ihre Herzen zu öffnen. Sie erzählen etwa von einer schwangeren Frau, die ihren Ehemann und den Vater ihres noch ungeborenen Kindes verloren hatte. Sie kehrte später an den Unglücksort zurück, mit dem Neugeborenen im Arm und fand in der Tochter des Gemeindepräsidenten eine Patin für ihr Kind