Die Verfolgten (Les guichets du Louvre)
Paris, 16. Juli 1942: Der junge Paul (Christian Rist) erfährt von Kommilitonen von einer geplanten Razzia im Viertel Saint-Paul in Paris. Alle Juden, die dort wohnen, sollen festgenommen werden und zunächst im Wintervelodrom interniert werden. Der idealistische Student Paul will so viele Leben wie möglich retten; da er kein Jude ist, kann er sich frei bewegen. Er versucht, die Juden zu überzeugen mit ihm wegzulaufen. Er könnte eine Frau und ihr Kind aus dem Viertel schleusen, doch ein weiteres Mal schlägt ihm Unglauben entgegen. Die Nichtjuden verfluchen die Nazis und die französische Kollaboration andere haben nichts Besseres zu tun, als gleich den Hausstand der Deportierten mitgehen zu lassen. Entmutigt trifft Paul schliesslich auf Jeanne (Christine Pascale) – auch sie muss er erst überzeugen, mit ihm zu fliehen und ihre jüdische Familie im Stich zu lassen. Michel Mitranis Verfilmung (FR 1974) des Augenzeugenromans von Roger Boussinot über die Deportation der Pariser Juden wirkt noch lange nach
