Die Tage unter Null (Les heures souterraines)
Die Witwe Mathilde (Marie-Sophie Ferdane) ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Seit acht Jahren arbeitet sie erfolgreich als Marketingleiterin eines internationalen Konzerns in Paris. Eines Tages aber wird alles anders. Ihr Chef schliesst sie von wichtigen Entscheidungen aus und diskreditiert sie öffentlich vor ihren Mitarbeitern. Mathilde ist hilflos und wütend. Auf der anderen Seite ist da der frisch von seiner Freundin getrennte Notarzt Thibault (Mehdi Nebbou). Er stürzt sich in die Arbeit, um seinen Kummer zu verdrängen. Mathilde und Thibault kennen sich nicht. Nur ihre Wege kreuzen sich immer wieder in der Stadt – in Tunneln, Unterführungen oder Metroschächten. Philippe Harels Film (FR 2014) ist die Adaption des gleichnamigen Romans von Delphine de Vigan und wirft einen liebevoll-distanzierten Blick auf die modernen Grossstädter und ihre Leiden
