Die Spaziergängerin von Sans-Souci

Paris, 1981. Menschenrechts-Aktivist Max Baumstein (Michel Piccoli) erschiesst scheinbar grundlos den paraguayanischen Botschafter Federico Lego. Vor dem Prozess erzählt er seiner jungen Frau Lina (Romy Schneider) die Vorgeschichte seiner Tat: In Berlin, im Jahre 1933, haben die Nazis seinen Vater kaltblütig ermordet. Elsa, die Frau des Verlegers Michel Wiener (Helmut Griem), hat sich des jüdischen Buben angenommen. Gemeinsam mit Max flüchtet sie nach Paris, wo sie sich an den deutschen Diplomaten Ruppert von Leggaert (Matthieu Carrière) wendet, um die Ausreise ihres Mannes zu erwirken. Jacques Ruffios Drama (DE/FR 1982) zeigt den Verarbeitungsprozess einer Familie, die direkt vom Holocaust betroffen war