Die Lebenden
Sita (Anna Fischer) feiert den 95. Geburtstag ihres geliebten Grossvaters (Hanns Schuschnig) in Wien, wo auch ihr Vater Lenzi (August Zirner) mit seiner neuen Frau und einem gemeinsamen kleinen Sohn lebt. Am Abend nach dem grossen Fest stösst Sita in der Wohnung ihres Vaters auf ein Foto, das ihren Grossvater in SS-Uniform zeigt. Gegen den Willen ihres Vaters beginnt Sita in der Vergangenheit ihres Grossvaters zu kramen. Sie muss erkennen, dass ihr Grossvater und ihr Vater ihr einiges verschwiegen haben. Ein Dokument in einem Wiener Archiv führt nach Polen, ein Erinnerungsfoto nach Warschau. Dort stösst Sita nicht nur auf weitere wichtige Dokumente, sondern auch auf eine Amerikanerin und politische Aktivistin, die ihr weiterhilft: Silver (Daniela Sea). Sita verstrickt sich immer mehr in die Abgründe ihrer Familie. Barbara Albers Drama (DE 2012) zeigt auf, wie schwer sich spätere Generationen damit tun, Verfehlungen ihrer Vorfahren zu sühnen
