Die eiserne Zeit – Leben und Töten im Dreissigjährigen Krieg: Frieden 1646–1649 (6/6)

Der Krieg währt schon seit rund 25 Jahren, als endlich Hoffnung aufkeimt: Die kriegführenden Parteien beschliessen, in Westfalen miteinander zu verhandeln. Doch bis dahin wird weiter gekämpft, denn jedes Lager versucht, günstige Ausgangsvoraussetzungen für die Verhandlungen zu schaffen. Die vielen Schlachten sorgen erneut für viele Kämpfe und Plünderungen in der Bevölkerung. In Biberach beunruhigt die von den Unterhändlern in Aussicht gestellte Rechtegleichheit für Katholiken und Protestanten die Mächtigen, die daraufhin bei einer Hexenjagd zahlreiche protestantische Frauen beschuldigen, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben. Auch Barbara Gseller gehört dazu. Nach fünfjährigen Verhandlungen wird endlich Frieden geschlossen – ein Frieden ohne Sieger. Anna und Carl Wrangel gehen zurück nach Schweden und errichten dort ein Schloss, das noch heute von diesen bewegten Zeiten zeugt. 1648 markiert den Beginn einer neuen Ära: Auf diese finstere Epoche folgt endlich das Zeitalter der Aufklärung