Die Brücke am Ibar
Während des Kosovokrieges lebt die serbische Witwe Danica (Zrinka Cvitesic) mit ihren beiden Söhnen in einer serbisch-albanischen Siedlung, die der Fluss Ibar trennt. Eine Brücke stellt die einzige Verbindung zwischen den beiden Völkern dar. Als sich der verletzte UÇK-Soldat Ramiz (Mišel Maticevic) in Danicas Haus rettet, nimmt diese den hilflosen Mann auf, wodurch sie sich und ihre Kinder in Gefahr bringt. In der Enge des Hauses entsteht eine zarte Liebe zwischen Ramiz und Danica. Doch dann werden sie denunziert. Regisseurin Michaela Kezele erzählt auf einfühlsame Art und Weise und stellt einen Bezug zwischen geschichtlicher und aktueller Thematik her. Der Film (DE/SRB 2012) gewährt tiefgründige und bewegende Einblicke in die Geschichte des grausamen Kosovo-Krieges
