Die Berufung (On the Basis of Sex)
1956 beginnt die damals 26-jährige Ruth Bader Ginsberg (Felicity Jones) an der Harvard Law School ihr Jurastudium. In dem von Männern dominierten Umfeld muss Ruth sich behaupten. Nicht nur das: Als ihr Mann Marty (Armie Hammer) an Krebs erkrankt, besucht sie auch dessen Kurse, damit er weiterstudieren kann. Und das, während sie und Marty auch noch auf ihre gemeinsame Tochter schauen. Als Marty wieder gesund ist, wird er von einer New Yorker Firma eingestellt. Als Jahrgangsbeste in Harvard findet Ruth aber keinen Job. Eines Tages legt Marty, der als Steueranwalt arbeitet, ihr einen Fall vor, der Ruths Interesse weckt: Ein alleinstehender Mann darf die Kosten für die Pflege seiner kranken Mutter nicht von den Steuern abziehen. Eine ledige Frau oder eine Witwe dürfte das hingegen. Ruth vertieft sich in den Fall und sieht eine Möglichkeit, die amerikanische Rechtsprechung gleichberechtigter zu machen und findet damit ihre Berufung. 1993 wird sie an den Obersten Gerichtshof berufen. Mimi Leders Biopic (US 2018) über Ruth Bader Ginsberg zeigt den hartnäckigen Kampf der Frauenrechtlerin auf faszinierende Weise auf
