Die Bankiersfrau (La banquière)
Paris, 1921: Emma Eckhert (Romy Schneider), die Tochter eines Hutmachers, erregt schon in jungen Jahren Aufsehen, als sie wegen einer lesbischen Affäre ins Gefängnis kommt. Durch ihre Heirat mit dem Geschäftsmann Moïse Nathanson (Jacques Fabbri) und dank des Vermögens ihrer Geliebten steigt Emma bald zur Präsidentin einer Sparkasse auf. Mit riskanten Börsenmanövern und Insider-Informationen erzielt sie spektakuläre Gewinne. Ihr Wagemut öffnet Emma die Türen der feinen Gesellschaft. Doch während die selbstbewusste Frau mit dem italienischen Diktator Mussolini ins Geschäft kommt, formieren sich ihre Feinde aus dem Finanz-Establishment. Ihr erbittertster Gegner, Bankpräsident Horace Vannister (Jean-Louis Trintignant), erreicht durch seinen politischen Einfluss, dass Emma der Prozess gemacht wird. In Francis Girods opulent ausgestattetem und satirisch eingefärbtem Sittenbild (FR 1980) der Stadt Paris in den 1920ern und 1930ern glänzt neben Jean-Louis Trintignant und Claude Brasseur Romy Schneider in der Hauptrolle als moderne Geschäftsfrau
