«Der Verdingbub» – Spezialvorführungen für Lehrpersonen
(medientipp) «Der Verdingbub» erzählt die Geschichte vom Waisenkind Max, das davon träumt, Teil einer richtigen Familie zu sein. Max wird an eine Bauernfamilie verdingt, doch statt Liebe und Anerkennung erwartet ihn in seiner neuen Familie harte Arbeit und Demütigung. Das einzige was Max Hoffnung gibt, ist seine Handorgel und seine Freundschaft zu Berteli.
Die fiktive Geschichte von «Der Verdingbub» basiert auf realen Schicksalen. Wie Max wurden zahllose Kinder in der Schweiz bis in die 1960er-Jahre verdingt und auf Bauernhöfen wie Arbeitsvieh behandelt. Regisseur Markus Imboden hat sich diesem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte angenommen. Sein Spielfilm startet am 3. November in den Schweizer Kinos. Für interessierte Lehrpersonen gibt es vorab Filmvorführungen in Luzern, Basel und Zürich. Der genaue Spielort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.
Daten und Orte der Sreenings
Samstag, 24. September, 12:00 Uhr in Luzern
Samstag, 24. September, 12:00 Uhr in Basel
Samstag, 1. Oktober, 11:00 Uhr in Zürich
Anmeldung bei Ascot-Elite: alexandra@ascot-elite.ch
Zum Film stehen umfangreiche Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.
Die Ausstellung «Verdingkinder reden» ist bis 16. Oktober in Frauenfeld zu sehen. Darauf macht sie Halt in Zürich, Fribourg und St.Gallen.
http://www.verdingkinderreden.ch
