Der KGB – Schild und Schwert. Dserschinski & Co. (1/3)

Nach der Machtergreifung der Bolschewiki 1917 gründet Lenin eine provisorische Geheimpolizei: die Tscheka. Ihr Chef wird der «eiserne» Feliks Dserschinski. Er überzeugt Lenin von der Notwendigkeit organisierten Roten Terrors und von «Säuberungen», mit 100’000 Opfern. Lenins Nachfolger Josef Stalin baut den Geheimdienst weiter aus. Er lässt durch Dserschinski Hunderttausende politische Gegner, aber auch Kriminelle und unschuldige Menschen in den Straflagern des Gulag-Systems inhaftieren, als billige Arbeitskräfte für die Modernisierung des Landes. 1937 beginnt Stalin sein Regime des «Grossen Terrors»: Der Geheimdienst NKWD soll jegliche Opposition vernichten. Sein neuer Leiter der Geheimpolizei ist der gewissenlose Sadist Nikolaj Jeschow, der eine Tötungswelle im industriellen Massstab startet