Der junge Karl Marx
Paris, 1844, am Vorabend der industriellen Revolution: der 26-jährige Karl Marx (August Diehl) lebt mit seiner Frau Jenny (Vicky Krieps) im französischen Exil. Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels (Stefan Konarske) vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois nur Verachtung übrig. Doch Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiss, wovon er spricht. Er ist das letzte Puzzlestück, das Marx zu einer rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlt. Zusammen mit Jenny Marx erarbeiten sie Schriften, die die Revolution entzünden sollen. «Der junge Karl Marx» (DE/FR 2017) ist grosses historisches Kino über die Begegnung zweier intellektueller, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. Mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Portrait einer engen Freundschaft
Filmtipp Mai 2017:
