Der Fluch des Tötens – Kindersoldaten im Kongo

Papy und Goy traten mit zehn Jahren der kongolesischen Armee bei, die ihnen gute Bezahlung versprach. Mit 16 waren sie bereits Kriegsveteranen ohne Schulbildung, Beruf oder Geld. Was bleibt, sind die Erinnerungen an die Gräuel des Krieges – und der Drogenkonsum, mit dem sie ihre Angst betäubten. Papy und Goy leben heute im Friedensdorf Bupolé, einem katholischen Rehabilitationszentrum. Betreut von Pädagogen und Psychologen können sie zum ersten Mal wieder ruhig schlafen