Gurlitts Schatten
Es war der spektakulärste Kunstfund der letzten Jahrzehnte: 2012 fanden Zollfahnder in einer Münchner Wohnung 1’200 Werke moderner Malerei. Der Nazi-Kunstschatz galt bisher als verschollen. Die Sammlung des Cornelius Gurlitt machte weltweit Schlagzeilen: Die Bilder stammten von seinem Vater, Hildebrand Gurlitt, einer der wichtigsten Kunsthändler der Nazis. 50 Jahre lange hielt er die Sammlung versteckt, bis er durch Zufall in eine Kontrolle geriet. Cornelius Gurlitt starb bevor man ihn befragen konnte und vermachte sein gesamtes Vermögen dem Berner Kunstmuseum in der Schweiz. «Der Fall Gurlitt» zeichnet in einer fiktiven Dokumentation die Stationen dieses Falles nach, befragt die Beteiligten und gewährt einen Einblick in das Leben eines Eremiten.
Im November werden die Kunstwerke zum ersten Mal in Bonn und Bern gezeigt
