Der Dieb von Bagdad
Ein Strassendieb (Douglas Fairbanks) konkurriert in Bagdad mit drei Prinzen aus Persien, Indien und der Mongolei, die alle um die Hand der Tochter des Kalifen (Julanne Johnston) anhalten. Nach seinen grossen Kinoerfolgen mit Abenteuerfiguren wie «Das Zeichen des Zorro» (1920) oder «Der vierte Musketier» (1921) nahm sich Douglas Fairbanks einen weiteren Stoff mit hohem Filmpotenzial vor. Die Titelrolle des «Diebs von Bagdad» schrieb er sich geradezu auf den Leib. Als Douglas Fairbanks, der den «Dieb von Bagdad» auch produzierte, den Komponisten Mortimer Wilson mit einer Orchestermusik für den Film beauftragte, brach er mit den Konventionen des Filmgeschäfts in Hollywood. Ein Auftrag an einen Konzertkomponisten war auch für die ausführenden Musiker etwas Neues, die an standardisierte Filmmusik und Spieltechniken gewöhnt waren. Douglas Fairbanks hatte eine andere Vision und ermunterte Wilson, sich gerade nicht an den Konventionen zu orientieren. Ein Klassiker des US-amerikanischen Fantasyfilms, auf ARTE mit der rekonstruierten Originalmusik von Mortimer Wilson
