Demokrat Läppli
Begeistert kehrt Theophil Läppli (Alfred Rasser) von einer Griechenlandreise in die Schweiz zurück. Nach einem Besuch der Akropolis spürt er Aufbruchstimmung und will zu Hause die demokratische Ordnung neu beleben. Doch seine Schwester Agathe (Margrit Rainer) verscherbelt den elterlichen Hof an den Gemeindepräsidenten Boller (Werner Wirth von Kaenel). Dieser erstellt sich auf dem Gelände eine Villa. Bollers Ehefrau (Anneliese Egger) ist nicht zufrieden und stiftet den entlassenen Arbeiter Flammer (Roland Rasser) an, Feuer zu legen. Indizien belasten den unschuldigen Läppli, der eben mit Geld aus dem Hausverkauf die neue Partei der aktiven Demokraten unterstützen will. Sein Freund Mislin (Ruedi Walter) aber, der Läppli entlasten könnte, hat die Spende unterschlagen und leistet sich Ferien in Italien. Läppli muss ins Gefängnis. Nach der Entlassung findet er Arbeit in Bollers Fabrik, rebelliert aber schon bald gegen die entwürdigenden Arbeitsbedingungen. Alfred Rassers Spielfilm (CH 1961) ist eine pointierte Stellungnahme zur Schweizer Demokratie
