Das widerspenstige Leben von Marceline Loridan-Ivens
Im Alter von fünfzehn Jahren wurde sie deportiert, sie überlebte das Konzentrationslager Auschwitz und fand schliesslich im Medium Film ein Sprachrohr, um ihre Traumata zu verarbeiten – die französische Filmregisseurin Marceline Loridan-Ivens. In diesem intimen Porträt vom 30. Oktober 2014, das zugleich die unsägliche Geschichte einer Zeitzeugin des Holocausts darstellt, spricht die zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits 86-jährige Loridan-Ivens mit dem französischen Regisseur Yves Jeuland vor Publikum über ihr bewegendes Leben – mit einer Reflektiertheit und Aufrichtigkeit, die dem Zuschauer die unerträglichen Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs bildhaft vor Augen führt
