Das Talent des Genesis Potini (The Dark Horse)
Genesis Potini (Cliff Curtis) genannt «Dark Horse» ist manisch-depressiv und immer wieder in der Anstalt. Als er wieder einmal entlassen wird, wohnt er bei seinem Bruder Ariki (Wayne Hapi) – und entdeckt ganz neue Talente. Ariki ist Mitglied einer kriminellen Biker-Gang, was in Kombination mit Genesis‘ Stimmungsschwankungen viel Zündstoff birgt. Die familiäre Harmonie ist somit nicht von Dauer. Trost und Ablenkung bietet jedoch bald seine eher ungewöhnliche Leidenschaft: das Schachspiel. Genesis verfügt über ein erstaunliches Talent – er beherrscht das Spiel der Könige wie ein Weltmeister. Als er die jugendlichen Mitglieder eines örtlichen Schachklubs kennenlernt, erhält er die Chance, seine Gabe zu nutzen, und beschliesst, die unterprivilegierten Kids zu trainieren und gegen jede Chance ins Finale der Junioren-Meisterschaften nach Auckland zu bringen. James Napier Robertson hat mit «The Dark Horse» (NZ 2014) eine hoffnungsvolle Geschichte, die überdies auf wahren Tatsachen beruht, inszeniert, in der Schach zum Ausweg aus dem Elend wird
