Das Löwenmädchen (Løvekvinnen)
In einem Provinzstädtchen in Norwegen kommt im Winter 1912 ein Mädchen zur Welt, dessen ganzer Körper wie von Fell bedeckt ist. Das Kind, das unter einem seltenen Gendefekt leidet, wird Eva (Aurora Lindseth-Løkka) genannt. Die Mutter stirbt bei der Geburt und der Vater, Bahnhofsvorsteher Gustav Arctander (Rolf Lassgård), kann mit der ebenso unerwarteten wie tragischen Situation nicht gut umgehen und hält das Mädchen von der Aussenwelt fern. Doch Eva sehnt sich danach, die Welt jenseits der engen Wohnung und des Bahnhofs zu entdecken. Unterstützung erhält sie von dem Kindermädchen Hanna (Kjersti Tveterås) und von dem Bahnhofsgehilfen Funken (Rolf Kristian Larsen). Bis Eva ihren Platz im Leben findet, muss sie aber noch so manche Demütigung und Enttäuschung erleben. Aus der Vorlage ihres Landsmanns Erik Fosnes Hansen inszenierte die Norwegerin Vibeke Idsøe einen berührenden Historienfilm (NO/DE 2016) mit aufwendiger Ausstattung und gelungenen Effekten
