Das Haus der Solidarität

Das Haus über der Stadt liegt etwas heruntergekommen, aber erhaben am Waldrand in Brixen. Vierzig, fünfzig Menschen leben hier. Diebe, Obdachlose und Arbeitslose, Suchtkranke und ehemalige Flüchtlinge. Unbeaufsichtigt und freiwillig. Der Film erzählt die Geschichte einer einzigartigen und freiwilligen Form des Zusammenlebens und der disziplinierten Selbstorganisation von Menschen, die üblicherweise durch das soziale Raster fallen. Doch bald wird es das Haus in dieser Form nicht mehr geben, der Orden, dem das Haus gehört, will es abreissen. Der Dokumentarfilm taucht tief in die Geschichten der Bewohner ein und folgt ihnen durch die letzten Monate ihres gemeinsamen Lebens und versucht so, modellhaft ein Bild unserer Gesellschaft zu zeichnen, indem er denen folgt, die den gängigen sozialen Mustern nicht entsprechen