Das Grabmal einer grossen Liebe

Erzählt wird in eindrucksvollen Bildern die Legende des Taj Mahal: Der Töpfer Shiraz (Himansu Rai) ist seit seiner Jugend in Selima (Enakshi Rama Rau), ein Mädchen unbekannter königlicher Herkunft, verliebt. Von Sklavenhändlern wird Selima an den Prinzen Khurram (Charu Roi) verkauft, der sich leidenschaftlich in sie verliebt. Beim verzweifelten Versuch, Selima zurückzuholen, begibt sich Shiraz in grosse Gefahr. Die unglückliche Liebesgeschichte endet mit dem Bau des berühmten Wahrzeichens. Der digital restaurierte Stummfilm – mit neuer Musik von Ravi Shankars Tochter Anoushka – basiert auf der wahren Geschichte hinter dem Taj Mahal, der im 17. Jahrhundert von Fürst Shah Jahan zum Gedenken an seine grosse Liebe erbaut wurde. Die aufwendige Grossproduktion (GB/IND/DE 1928) des Münchener Regisseurs Franz Osten entstand an Originalschauplätzen mit indischen Darstellern, gilt als Meilenstein der indischen Filmproduktion – und ist eine der ersten indischen Koproduktionen, hier mit der UFA und einer britischen Produktionsgesellschaft